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Kfz-Betriebe informieren sich über die Neuerungen in der Unfallschadenabwicklung Drucken

Osterhofen. Rund 180 Gäste aus dem Kfz-Gewerbe Niederbayern informierten sich auf der gemeinsamen Informationsveranstaltung der Kfz-Innung Niederbayern und des Ingenieurbüros Plöchinger aus Tiefenbach, über die rechtlichen Neuerungen hinsichtlich der Unfallschadenabwicklung.

Nach Grußworten des Stellvertretenden Obermeisters der Kfz-Innung, Michael Krammer, erläuterte Franz Plöchinger, Geschäftsführer des gleichnamigen Ingenieurbüros die Kürzungsproblematik bei der Unfallschadenabrechnung mit Versicherern.

In seinem Impulsvortrag, bereitete Branchenanwalt Elmar Fuchs die anwesenden Vertreter aus dem Kfz-Gewerbe auf die künftigen sich immer stärker wandelnden Veränderungen und Herausforderungen in der Unfallschadenreparatur vor. Durch die rasante technische Entwicklung müssen sich Kfz-Betriebe und Autohäuser auf ganz neue Reparaturtechniken und Materialien einstellen. Schon jetzt spiele z.B. der Werkstoff Carbon eine entscheidende Rolle bei Elektrofahrzeugen und in wenigen Jahren werde sich unser Straßenbild zunehmend verändern. Fahrzeuge mit alternativen Antrieben und erneuerbaren Energien werden zunehmend unsere Mobilität beeinflussen. Nicht zuletzt durch das ehrgeizige Ziel der Bundesregierung, mit einer Million Elektrofahrzeugen bis 2020 den Fahrzeugmarkt zu verändern. Durch diese Entwicklung seien die Betriebe gefordert, sich stets weiterzubilden um auch zukünftig den Kunden den vollen Service- und Leistungsumfang wie gewohnt anbieten zu können. Die Kfz-Innung Niederbayern bietet den Betrieben beispielsweise eine Hochvolt-Schulung in ihrer Schulungsstätte an. Durch solche Maßnahmen könnten sich die Werkstätten bestens auf die künftigen Aufgaben rüsten, so Fuchs.

Ein leidiges Thema seien die zunehmenden Kürzungen durch die Versicherungsgesellschaften. Bei der Unfallschadenabrechnung würden immer häufiger Stundenverrechnungssätze, Mietwagenkosten oder auch Lackierkosten willkürlich gekürzt. Die Betriebe würden somit meist zu Unrecht um den Lohn Ihrer Arbeit gebracht. Fuchs gab den anwesenden Meisterbetrieben der Kfz-Innung Tipps, wie sie sich in derartigen Situationen verhalten können.

Weiter warnte Fuchs vor neuen Methoden der Versicherer. Er appelliert hier vor allem an die Adresse der Autofahrerinnen und Autofahrer, die Versicherungsverträge genau zu prüfen. Oftmals seien in den Verträgen Werkstattbindungen eingebaut, welche häufig zum Nachteil für den Versicherungsnehmer werden. Es könnten Konflikte mit der Herstellergarantie insbesondere bei Neuwagenkauf, Leasing- und Finanzierungsverträgen entstehen. Auch Betriebe, die vor der Wahl stehen, selbst eine Partnerwerkstatt zu werden, sollten dieses Vorhaben genau prüfen.

Abschließend sensibilisierte auch der Stellvertretende Obermeister, Michael Krammer die Betriebe, jede Kürzung durch Versicherungsgesellschaften reichlich zu hinterfragen. Die Kfz-Innung und der Kfz-Verband stünden den Betrieben hier natürlich jederzeit mit Rat und Unterstützung zur Seite, so Krammer.

 

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Stv. Obermeister der Kfz-Innung Niederbayern, Michael Krammer


 

 

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