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Kfz-Gewerbe: Konstruktiver Dialog mit mobile.de Drucken

Als offen und konstruktiv bewertete ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn den Dialog des Fabrikatshandels mit der Unternehmensspitze von mobile.de am 17. April in Berlin. Im Rahmen einer Sitzung der Fachgruppe Fabrikatsvereinigungen stand das Thema Preisbewertung in Deutschlands größtem Online-Fahrzeugmarkt ganz oben auf der Tagesordnung. Zahlreiche Autohändler hatten Kritik an der fünfstufigen Preisbewertung geübt, die Ende 2017 eingeführt worden war.  Als Kunden des Portals hatten sie unter anderem bemängelt, dass die besonderen Qualitätsleistungen des Fabrikatshandels bei den Bewertungen nicht ausreichend berücksichtigt würden. Außerdem sei eine vergleichsweise negative Preisbewertung für viele Kunden ein Ausstiegskriterium, sich gar nicht mehr mit solch einem Angebot zu befassen. Die aktuelle Skala reicht von „sehr guter Preis“ über „guter Preis“ und „angemessener Preis“ bis hin zu „erhöhter Preis“ und „hoher Preis“.
 
In einem Dialog auf Augenhöhe erläuterten die Experten von mobile.de, dass die Preisbewertung auf Basis von 70 Attributen ermittelt werde. Dabei übernehme ein selbstlernender Algorithmus die ständige Optimierung des Angebots. Für eine Preisbewertung seien als Basis mindestens 300 vergleichbare Fahrzeuge notwendig. Als nächste Schritte stellte Daniel Breves, Commercial Director von mobile.de, in Aussicht, dass die Anzahl der Attribute zur Preisbewertung um etwa weitere 70 verdoppelt werden solle. Dieser zusätzliche Input werde dem Algorithmus helfen, die Fahrzeugbewertungen immer weiter zu verbessern. Außerdem habe man sich entschieden, die Bewertung „angemessener Preis“ kurzfristig in „fairer Preis“ zu ändern. Mittelfristig sei geplant, den Kunden zusätzliche Argumente für die jeweilige Preisbewertung an die Hand zu geben.
ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn wies darauf hin, dass manche Punkte bei der Bewertung  der Fahrzeuge auf mobile.de aus Händlersicht verzerrt seien. Ob eine Preisbewertung überhaupt sinnvoll und notwendig sei, darüber gingen die Meinungen zwischen den Plattformbetreibern und den Händlern auseinander. Ziel müsse sein, auf Basis der Gegebenheiten im Dialog mit mobile.de den Händlern positive Rahmenbedingungen für den Fahrzeugverkauf auf dieser Online-Plattform zu verschaffen. „Wir wollen den Händlern draußen praktische Hilfe für das Tagesgeschäft bieten“, so Peckruhn.
 
Für die mobile.de GmbH erklärte Torsten Wesche, Leiter Händlervertrieb: „ Der intensive Dialog mit dem Fabrikatshandel im ZDK hat ein besseres gegenseitiges Verständnis beider Positionen ermöglicht.“  Ziel der Treffen sei, den Informationsaustausch zu verbessern sowie mehr Hintergründe dazu zu geben, wie Produkte funktionieren und wie der Handel diese erfolgreich für sich nutzen kann. Mobile.de werde den Dialog weiter intensivieren, um die Händlerinteressen noch stärker zu berücksichtigen, und werde die Weiterentwicklung der Plattform regelmäßig und im engen Austausch kommunizieren. Wichtig sei ihm zu versichern, dass alle Transparenz-Initiativen, wie die Händler- und Preisbewertung, für alle mobile.de Händler gelten würden, unabhängig vom gebuchten Servicepaket.

 

Quelle: ZDK im April 2018




 

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