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Rückblick Bezirksversammlungen der Kfz-Innung Niederbayern 2018 Drucken

Kfz-Gewerbe Niederbayern fordert rasche Lösung in der Dieselthematik

Im März und April organisierte die Kfz-Innung Niederbayern vier Bezirksversammlungen in Postmünster, Landshut, Straubing und Passau. Bei den Versammlungen in Landshut und Passau gab es eine Premiere für die Kfz-Innung Niederbayern. Zum ersten Mal veranstaltete die Innung ihre jährliche Mitgliederversammlung für den Bezirk Landshut in der kaufmännischen Berufsschule II in Landshut und in Passau in der technischen Berufsschule I. Josef Huber, Geschäftsführer der niederbayerischen Kfz-Innung bedankte sich ausdrücklich bei Elisabeth Wittmann, der Schulleiterin der Berufsschule Landshut und Eduard Weidenbeck, dem Schulleiter der Berufsschule I Passau für die Gastfreundschaft. „Wir sind froh, über die sehr gute Zusammenarbeit mit den Berufsschulen in ganz Niederbayern. Gemeinsam können wir die Kräfte in der dualen Ausbildung bündeln um erfolgreich die Auszubilden für ihr Berufsleben vorzubereiten“, so Huber.

Weniger erfreulich für die gesamte Branche ist derzeit die Dieseldiskussion. „Die Kostenbelastung unserer Betriebe ist vor allem aufgrund der vielen hunderttausend gebrauchten Diesel, die bundesweit beim Handel auf Halde stehen und der noch zu erwartenden Leasing-Rückläufer zum Teil existenzbedrohend. Daher ist es umso wichtiger, dass es auf politischer Ebene hinsichtlich der Hardware-Nachrüstung älterer Diesel endlich verbindliche Lösungen für die Autofahrer, den Handel und auch alle weiteren betroffenen Dieselfahrer, wie viele Handwerker, gibt.“ Das war der Appell, den Michael Krammer der Innungsobermeister der Kfz-Innung Niederbayern sowie der Innungsgeschäftsführer Josef Huber trotz der jüngsten Äußerungen der Bundeskanzlerin und des Bundesverkehrsministers auf der Innungsversammlung in Passau in Richtung Politik richtete.

Die insgesamt rund 300 Betriebsvertreter diskutierten im Rahmen der Veranstaltungen ausgiebig über die zahlreichen anstehenden Herausforderungen der Branche. „Neben der Bewältigung der Dieselkrise müssen auch die großen Zukunftsthemen Digitalisierung, Fachkräftemangel, Strukturwandel und der Wandel in der Technologie - allen voran die Elektrifizierung und das Autonome Fahren - bewältigt werden. Außerdem gibt es im hoheitlichen Bereich, im Rahmen der Fahrzeuguntersuchungsverordnung viele Veränderungen auf die sich unsere Betriebe einstellen müssen“, argumentierten der Obermeister und der Innungsgeschäftsführer mahnend an ihre Kolleginnen und Kollegen.

Weitere Themen der Abende waren aktuelle Informationen aus der Berufsbildung, darunter effektives Nachwuchsmarketing gegen den Fachkräftemangel und die Neuordnung des Berufsbildes der Automobilkaufleute. (Diesen Part übernahm auf der Landshuter Veranstaltung Anita Rumfinger von der Berufsschule II in Landshut.) Marc-André Alram  stellte den interessierten Zuhörern den umfangreichen Baukasten der Nachwuchswerbung vor. Das Spektrum der Möglichkeiten welche die Betriebe bei der Innung abrufen können reicht dabei von zahlreichen Flyern und Broschüren bis hin zu zielgruppenspezifischen Videos für die verschiedenen Aus- und Weiterbildungsberufe im Kfz-Gewerbe. Außerdem präsentierten Andreas Onfer (in Postmünster und Landshut), sowie Rainer Aigner, Geschäftsführer von der aigner business solutions GmbH aus Hutthurm bei Passau (in Straubing und Passau) anschaulich Praxisbeispiele über die Änderungen hinsichtlich der neuen Datenschutzgrundverordnung, welche in den Betrieben ab Mai umgesetzt werden muss. Abschließend referierte Stephan Wollrab von der Kfz-Innung Niederbayern über aktuelle werkstattrelevante Themen für die tägliche Praxis der Kfz-Unternehmer. Unter anderem über die wieder verpflichtende Endrohrmessung bei der Abgasuntersuchung (AU) und der internetbasierten Fahrzeugzulassung (iKfz).

 

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Bezirksversammlung in Postmünster

 

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Bezirksversammlung in der Berufsschule II in Landshut, von links Michael Krammer, Anita Rumpfinger, Elisabeth Wittmann und Josef Huber

 

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BBezirksversammlung in Straubing, Obermeister Michael Krammer

 

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Bezirksversammlung in Passau, von links Michael Krammer, Eduard Weidenbeck, Rainer Aigner, Josef Huber und Alexander Färber


Auszug aus Rundschreiben 3/2018


 

 

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