Der Lockdown in Niederbayern Drucken

Sehr geehrte Mitgliedsbetriebe,

 

über diese Seite halten wir Sie zusammen mit unseren regelmäßigen Corona-Updates per Mail mit allen relevanten Informationen zum Thema "Corona-Virus und Kfz-Gewerbe" auf dem Laufenden.

 



UPDATE 27.05.2021: Aktuelle Vorgaben und Testnachweise

 

Der erfreuliche Trend hält an, fast alle bayerischen Landkreise weisen eine 7-Tage-Inzidenz von unter 100 auf. Für die bayerischen Einzelhandelsunternehmen, die nicht zum täglichen Bedarf zählen (also auch der Kraftfahrzeughandel), bedeutet dies je nach der individuellen Inzidenz-Einstufung im Landkreis folgendes:

 

1.)    Inzidenz zwischen 50 bis 100:

 

-          Mindestabstand, Maskenpflicht, Schutz- und Hygienekonzept

 

-          1 Kunde pro 40 m2

 

-          Terminvereinbarung

 

-          Daten zur Kontaktnachverfolgung

 

-          KEIN Test

 

 

 

2.)    Inzidenz unter 50:

 

-          Mindestabstand, Maskenpflicht, Schutz- und Hygienekonzept

 

-          1 Kunde pro 10 m2 (ab dem 800. m2 Verkaufsfläche 1 Kunde pro 20 m2)

 

-          KEINE Terminvereinbarung, KEINE Kontaktnachverfolgung, KEIN Test

 

Auch wenn ein negatives Testergebnis derzeit für einen Besuch im Autohaus somit nicht notwendig ist, können laut einer Pressemitteilung von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger Betriebe, für die grundsätzlich eine Testpflicht bestehen kann (z.B. Autohäuser bei einer Inzidenz von über 100), einen Testnachweis ausstellen. Dieser Nachweis kann für andere Dienstleistungen oder Angebote, die noch einer Testpflicht unterliegen, genutzt werden. Dazu muss der Selbsttest vor Ort unter Aufsicht (Mitarbeiter des Betriebs) durchgeführt werden, die Aufsicht muss jedoch keine spezifische Ausbildung oder Kenntnisse besitzen. Der Nachweis gilt dann für 24 Stunden ab Vornahme der Testung. Dies soll als Übergangslösung gelten, bis ein digitaler Testnachweis etabliert worden ist.

 

Ein Muster für den Nachweis hat das Gesundheitsministerium zur Verfügung gestellt (https://www.stmwi.bayern.de/presse/pressemeldungen/pressemeldung/pm/185-2021/).

 

Bei Fragen können Sie sich jederzeit gerne an Ihre Kfz-Innung wenden.


Jüngste Entwicklungen der aktuellen Maßnahmen in Bayern


1.) Vollständig geimpfte Personen

Personen, die seit mindestens 15 Tagen vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, sind nicht mehr verpflichtet, einen negativen Test vorzulegen, wo dies für nicht Geimpfte notwendig ist (z.B. bei „click and meet“). Für alle derzeit in Deutschland zugelassenen Impfstoffe werden zwei Dosen benötigt, so dass mindestens 15 Tage seit der zweiten Impfung vergangen sein müssen. Als Nachweis kann z.B. der Impfpass dienen.

2.) Großhandel im Autohandel
Der Verkauf von LKW an gewerbliche Kunden ist laut FAQ des bayerischen Wirtschaftsministeriums immer noch erlaubt. Daneben ist nach § 12 Abs. 1 Satz 2 auch der Großhandel erlaubt. Hierunter kann sowohl der Verkauf eines Fahrzeugs an einen Handelskollegen fallen als auch an einen gewerblichen Kunden (b2b aus jeglicher Branche).

3.) Handwerksbetriebe

Bislang war die Öffnung von „Ladengeschäften mit Kundenverkehr für … Handwerksbetriebe“ untersagt, sofern die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis über 50 lag. Nun wurden diese
Handwerksbetriebe aus dem generellen Verbot rausgenommen, so dass sie nun inzidenzunabhängig unter denselben Voraussetzungen wie z.B. ein Supermarkt öffnen dürfen. Da die Kfz-Werkstätten jedoch seither „privilegiert“ waren und von dem generellen Öffnungsverbot ausgenommen waren, ergibt sich hieraus (zunächst) keine Änderungen für
den Kfz-Bereich.


Bundesnotbremse vs. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Kaum war die Bundesnotbremse verkündet, hat die bayerische Regierung ihre Corona-Verordnung überarbeitet und veröffentlicht. Dogmatisch geht Bundesrecht dem Landesrecht vor, allerdings sind in Bayern alle Maßnahmen des Bundes mindestens genau so streng umgesetzt worden, so dass sich durch die Bundesnotbremse keine überlagernden Regelungen ergeben.
Demnach gelten die bisher bekannten Regelungen der bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und auch die FAQs des bayerischen Wirtschaftsministeriums (z.B. mit Regelungen zu den Probefahrten, Auslieferungen von Fahrzeugen) unverändert fort.
Folgende Änderungen der bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung im Vergleich zur Vorgängerversion sind jedoch festzuhalten:

  1. „Click and meet“ kann nur noch bei einer 7-Tage-Inzidenz bis höchstens 150 angeboten und durchgeführt werden (bislang 200). Ist ein negativer Test für den Besuch eines Geschäfts notwendig, so darf dieser höchsten 24 Stunden alt sein, egal ob es sich um einen Selbsttest, Schnelltest oder PCR-Test handelt (bislang 48 Stunden für PCR-Test).
  2. „Privilegierte“ Betriebe wie Kfz-Werkstätten und Tankstellen, die inzidenzunabhängig öffnen dürfen, müssen nun ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 für einen Kunden 20 m2 Verkaufsfläche zur Verfügung stellen (bislang 10 ). Sollte die Verkaufsfläche über 800  groß sein, gilt für die Fläche, die über die 800  hinausgeht, eine Mindestfläche von 40 m² pro Kunde.


Geschäfte mit Kundenverkehr für Handelsangebote sind untersagt (ausgenommen davon sind z.B. der Lebensmittelhandel, Apotheken, Tankstellen und der Großhandel).

 

Nicht ausgenommen und somit untersagt ist der Autohandel.

 

Kfz-Werkstätten sind als Dienstleister einzuordnen und nicht als Handelsgeschäfte, so dass diese nicht von der Schließung betroffen sind.

 

Der Einkauf in Geschäften, die von den o.g. Schließungen betroffen sind, ist im Rahmen von „click and meet“ möglich, sofern die 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 150 liegt. Notwendig ist eine Terminvergabe sowie ein negativer Antigen- oder PCR-Test (max. 24 Stunden alt), die Aufnahme der Daten zur Kontaktnachverfolgung (mit Telefonnummer oder Email-Adresse oder Anschrift) und das Festhalten des Aufenthaltzeitraums. Pro Kunde muss eine Verkehrsfläche von 40  zur Verfügung stehen.

 

Die verschärfenden Regeln treten am übernächsten Tag in Kraft, sobald der kritische Wert der 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wurde. Erleichterungen treten am übernächsten Tag in Kraft, sobald der kritische Wert der 7-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wurde.

Relevant ist darüber hinaus noch die Verschärfung der Home-Office-Pflicht in der Corona-Arbeitsschutzverordnung: nur aus dringenden betrieblichen Gründen kann aus Arbeitgebersicht vom Angebot der Home-Office-Möglichkeit abgesehen werden. Neu ist, dass nun der Arbeitnehmer die Pflicht hat, ein Angebot anzunehmen, es sei denn, er hat (einfache) Gründe für die Ablehnung (z.B. räumliche Enge, Störung durch Dritte). Die Ablehnung des Mitarbeiters sollte zur Dokumentation schriftlich (z.B. E-Mail) festgehalten werden.


Was gilt für Probefahrten?

Probefahrten sind inzidenzunabhängig unter Beachtung der Hygieneregeln für „Click&Collect“ möglich, d.h. es besteht die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken für Personal und Kunden. Im Schutz- und Hygienekonzept sind insbesondere Maßnahmen vorzusehen, die eine Ansammlung von Kunden etwa durch gestaffelte Zeitfenster vermeiden. Kunde und Verkäufer sollten nicht gleichzeitig im Fahrzeug sitzen (=Empfehlung, keine Pflicht). Das Fahrzeug sollte nach jeder Probefahrt desinfiziert und gelüftet werden. Eine Testpflicht ist nicht vorgesehen. Achtung:

Wird der Inzidenzwert von 150 überschritten, darf ausschließlich Probe gefahren werden. Die anschließende Abwicklung von Vertragsangelegenheiten und die Beratung von Kund*innen muss kontaktlos, also z.B. über Telefon oder per E-Mail erfolgen!


Was gilt für die Auslieferung bzw. Übergabe von Fahrzeugen?
Eine Auslieferung/Übergabe von verkauften oder geleasten Fahrzeugen im Rahmen von vereinbarten Einzelterminen ist inzidenzunabhängig zulässig.

Bei der Einweisung des Kunden sollte jedoch auf Abstand geachtet werden. Kunde und Verkäufer sollten nicht gleichzeitig im Fahrzeug sitzen.


Was gilt für Click and Collect?

  • Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden
  • FFP2-Maskenpflicht für Kunden und Begleitpersonen sowie Mund-Nasen-Bedeckung für das Personal (soweit in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal)
  • Im zu erstellenden Schutz- und Hygienekonzept sind insbesondere Maßnahmen vorzusehen, die eine Ansammlung von Kunden etwa durch gestaffelte Zeitfenster vermeiden.
  • Die Bereitstellung von Waren zur Abholung darf nur an einem entsprechenden Abholschalter oder ganz außerhalb des Ladengeschäfts stattfinden; die Verkaufsräume als solche dürfen nicht für die abholende Kundschaft geöffnet werden.


Was gilt für Click and Meet?

  • Öffnung von Ladengeschäften für einzelne Kunden nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum
  • Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden muss sichergestellt werden.
    Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 40m² der Verkaufsfläche.
  • In den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen gilt für das Personal Maskenpflicht und für die Kunden und ihre Begleitpersonen FFP2-Maskenpflicht; soweit in Kassen- und Thekenbereichen durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz (z.B. Abstand) gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.
  • Die Betreiberin oder der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Kunden zu erheben.
  • Ab einer Inzidenz zwischen 100 und 150: Vorlage eines negativen Corona-Tests. Dabei darf das Ergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 bei PCR-Tests, POC-Antigentests oder Selbsttests max. 24 Std. alt sein. Der Selbsttest darf nicht von zu Hause mitgebracht werden, sondern ist beim Betrieb vor Ort durchzuführen.


Antigen-Angebots-Pflicht

Die Pflicht für die Unternehmen, den Mitarbeitern wöchentlich einen Antigen-Selbsttest anzubieten (sofern sich diese nicht ausschließlich im Homeoffice befinden), wird durch eine weitere Veränderung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung geändert und auf 2 Tests pro Woche erhöht. Unabhängig davon, ob die Arbeitnehmer (häufig wechselnden) Kontakte in der Arbeit haben oder nicht.

Geeignete Tests sind sog. Laien-/Selbsttests, bei denen die Arbeitnehmer selbst den Abstrich machen oder sog. POC-Antigentests, die durch eine geschulte Person durchgeführt werden. Eine Verpflichtung der Mitarbeiter, einen Test durchzuführen, ist in der Arbeitsschutzordnung nicht festgelegt worden.

Der Arbeitgeber ist darüber hinaus verpflichtet, einen Nachweis über die Beschaffung der Antigentests für 4 Wochen aufzubewahren. Weitergehende  Dokumentationspflichten sind nicht vorgesehen.

Achtung: Auch wenn zum Beispiel ein kommunales Testzentrum den „Bürgern“ beispielsweise sogar zwei kostenlose Tests pro Woche anbietet, muss der Arbeitgeber parallel das Angebot für Tests im eigenen Unternehmen unterbreiten!
Das heißt:

  • Schnell- oder Selbsttest im Betrieb oder 
  • Zurverfügungstellung von Selbsttests oder
  • Rahmenabkommen mit Drittanbietern

 

 

Weitere Informationen:

Beachten Sie auch das ausführliche FAQ des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege: https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen/ sowie das FAQ des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration: https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php

 

AKTUELLE PENDLERREGELUNGEN:

Welche Länder als Risikogebiete eingestuft werden, können Sie den Veröffentlichungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) entnehmen. Aktuelle Infos finden Sie hierzu auf der Seite des RKI. Die Einstufungen werden regelmäßig dem jeweiligen Infektionsgeschehen angepasst.

Es gibt drei verschiedene Kategorien von Risikogebieten:

(1) Gebiete mit erhöhtem Risiko (=bisherige Risikogebiete)
(2) Hochinzidenzgebiete: u. a. Tschechien, Slowakei, Slowenien, Ungarn, Polen, Bulgarien, Frankreich

(3) Virusvarianten-Gebiete:
Personen, die aus einem der oben genannten Gebiete einreisen, müssen unterschiedliche Verpflichtungen und Ausnahmen von diesen beachten, die Sie zusammengefasst in der Kurzübersicht der HWKNO finden.

Rechtsgrundlagen:

aktuell gültige bayerische Einreise-Quarantäne-Verordnung (EQV) – gilt vorerst bis 18.04.2021; aktuell gültige Bundesverordnung CoronaEinreiseV; bay. AV Testnachweis von Einreisenden gilt vorerst bis 30.04.2021


Personen, die sich in den letzten 10 Tagen vor ihrer Einreise nach Bayern in einem Risikogebiet aufgehalten haben, haben grundsätzlich folgende Verpflichtungen:

  • Meldepflicht: Digitale Einreisesanmeldung (DEA) vor der Einreise und die erhaltene Bestätigung mitführen: www.einreiseanmeldung.de
  • Test- & Vorlagepflicht: Bei der Einreise muss ein negatives Testergebnis vorliegen. Die Testung selbst darf nicht mehr als 48h zurückliegen. Die Testung nach der Einreise ist für Einreisende aus Hochinzidenzgebieten (2) und Virusvarianten-Gebieten (3) nicht mehr möglich! Testnachweise müssen unverzüglich, innerhalb von 24h nach der Einreise bei der zust. Kreisverwaltungsbehörde vorgelegt werden.
  • Quarantänepflicht: Einreisende sind erstmal grundsätzlich (unabhängig von der Testpflicht bei Einreise!) verpflichtet, sich unverzüglich in Quarantäne zu begeben. Sie dürfen keinen Kontakt zu Personen außerhalb ihres Hausstandes haben (Details hierzu s. a. §1 EQV). Einreisende aus normalen Risikogebieten oder Hochinzidenzgebieten müssen dies für eine Dauer von 10 Tagen tun. Die Quarantäne kann frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise mit einem neg. Testergebnis auf das Coronavirus vorzeitig beendet werden. Die Testung darf erst fünf Tage nach der Einreise durchgeführt worden sein. Für Einreisende aus Virusvariantengebieten gilt eine 14-tägige Quarantänepflicht. Die Quarantäne kann nicht durch vorzeitige Freitestung verkürzt werden.
    Die sonstigen Quarantäneausnahmen für die Einreise aus Virusvariantengebieten (v. a. für Warentransport und systemrelevante Grenzgänger und Grenzpendler) bleiben unverändert.

Ausnahmen von den oben genannten Pflichten gelten nur, wenn die Personen keine, für eine Corona-Infektion typischen, Krankheitszeichen aufweisen!

Ausführlichere Informationen zu den, für unsere Betriebe bzw. deren ausländische Arbeitnehmer relevanten Ausnahmen, finden Sie hier.

Eine Kurzübersicht zu den beruflichen/geschäftlichen Ausnahmen bei den Einreisebedingungen finden Sie hier.

 

Eine Übersicht der Landratsämter in Niederbayern mit den derzeit veröffentlichten Informationen zum Prozessablauf sowie das zugehörige Amtsblatt finden Sie unten auf dieser Seite im Downloadbereich.

 

Bitte beachten Sie, dass wir mit unseren Übersichten aufgrund der vorherrschenden Situation keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Aktualität erheben.

 

Homeoffice-Verordnung

Am 27.01.2021 wird die „Home-Office“-Corona-Arbeitsschutzverordnung in Kraft treten. Die Verordnung ist (zunächst) befristet bis zum 15.03.2021. Sie gilt für alle Arbeitgeber und ist vom lokalen Inzidenzwert unabhängig.

Ziel ist die Minimierung der Infektion mit dem Coronavirus bei der Arbeit durch Kontaktreduzierung im Betrieb:

1. Betriebsbedingte Zusammenkünfte sind bestmöglich zu vermeiden

Betriebsbedingte Zusammenkünfte mehrerer Personen wie bei Besprechungen sind auf das betriebsnotwendige Maß zu reduzieren. Dabei ist stets zu prüfen, ob ein solches Zusammentreffen im Betrieb durch die Verwendung von Informationstechnologie ersetzt werden kann. Ist dies nicht der Fall, sind zusätzliche Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Sofern die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen erforderlich ist, darf eine Mindestfläche von 10 m² für jede im Raum befindliche Person grundsätzlich nicht unterschritten werden. Lassen die auszuführenden Tätigkeiten dies nicht zu, so hat der Arbeitgeber durch andere geeignete Schutzmaßnahmen (Lüftung, Abtrennung) den gleichwertigen Schutz der Beschäftigten sicherzustellen. Die Gefährdungsbeurteilung ist diesbezüglich zu aktualisieren oder anzupassen.

2. Angebot für Home-Office bei Büroarbeiten oder vergleichbaren Tätigkeiten

Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten bei Büroarbeiten oder vergleichbaren Tätigkeiten, sofern es umsetzbar ist, das Arbeiten im Home-Office anzubieten. Diese Tätigkeiten können weiterhin vor Ort im Betrieb erbracht werden, wenn zwingende betriebliche Gründe der Arbeit im Home-Office entgegenstehen. Die zuständige Behörde kann vom Arbeitgeber oder von den verantwortlichen Personen hierzu die erforderlichen Auskünfte und die Überlassung von entsprechenden Unterlagen verlangen. Liegen zwingende betriebliche Gründe dafür vor, dass die Home-Office-Maßnahme nicht umgesetzt werden kann, so muss der Arbeitgeber auf Verlangen der zuständigen Behörde diese Gründe darlegen. Ist Präsenz unvermeidbar, müssen weiter die notwendigen Arbeitsschutzstandards eingehalten werden. Für den Arbeitnehmer besteht im Falle des Angebots eines Home-Office-Arbeitsplatzes kein "Abschlusszwang". 

3. Bildung fester Arbeitsgruppen

In Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten sind die Beschäftigten in möglichst kleinen Arbeitsgruppen einzuteilen. Dadurch sollen betriebsbedingte Personenkontakte weiter verringert und eine schnelle Kontaktnachverfolgung in Betrieben ermöglicht werden.

4. Mund-Nasen-Schutz

Der Arbeitgeber hat medizinische Gesichtsmasken oder FFP2-Masken oder die in der Anlage der Verordnung bezeichneten vergleichbare Atemschutzmasken zur Verfügung zu stellen, wenn:

  • bei Zusammentreffen mehrerer Personen in einem Raum die oben aufgeführten Vorgaben nicht eingehalten werden können,
  • der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann,
  • bei ausgeführten Tätigkeiten mit Gefährdung durch erhöhten Aerosolausstoß zu rechnen ist.

5. Sanktionen

Die Corona-ArbSchV selbst enthält keine Sanktionierung durch Ordnungswidrigkeitentatbestände und verzichtet damit auf Verfolgungen durch die Arbeitsschutzbehörden. Zu beachten ist aber, dass konkrete Anordnungen der Behörden eingehalten werden müssen. Insoweit besteht ein mittelbares Sanktionsrisiko, allerdings erst dann, wenn die Behörde eine konkrete Anordnung erlassen hat. Ein konkretes Klagerecht von Beschäftigten soll nach der offiziellen Begründung der Verordnung nicht bestehen, vielmehr kann sich der Arbeitnehmer an die Aufsichtsbehörden oder Unfallversicherungsträger wenden.

6. Verschärfung der Homeoffice-Pflicht ab 27.04.2021:

Neu ist, dass nun der Arbeitnehmer die Pflicht hat, ein Angebot anzunehmen, es sei denn, er hat (einfache) Gründe für die Ablehnung (z.B. räumliche Enge, Störung durch Dritte). Die Ablehnung des Mitarbeiters sollte zur Dokumentation schriftlich (z.B. E-Mail) festgehalten werden.

 



Was gilt für die Abschlussprüfungen?

Die Prüfungen werden unter den vorgegebenen Hygienevorschriften weiterhin durchgeführt. Allerdings möchten wir darauf hinweisen, dass sich die Situation kurzfristig ändern kann.

 

FFP2-Maskenpflicht seit dem 18.01.2021 für Kunden


Überraschend und entgegen den bisherigen Formulierungen, die aus der Ministerratssitzung vom 12.01.2021 bekannt geworden worden sind, hat Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek in einer Pressekonferenz am Nachmittag des 13.01.2021 NUR FÜR DIE KUNDEN VON EINER FFP2-MASKENPFLICHT IM EINZELHANDEL GESPROCHEN!
Damit bleibt es für Ihr Personal bei den bereits bestehenden und bekannten Regelungen zur Maskenpflicht am Arbeitsplatz. Diese plötzliche Entscheidung ist aus unternehmerischer Sicht begrüßenswert, erspart Sie Ihnen die kurzfristige Beschaffung und Bereitstellung der kostenintensiven FFP2-Masken.

 

Sie haben Fragen?

Gerne steht Ihnen Frau Pietschmann telefonisch (08731 – 37 37 18) oder per Mail ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) zur Verfügung.
 
Oberste Priorität hat letztendlich der Schutz der Gesundheit von Kunden und Mitarbeitern des bayerischen Kfz-Gewerbes.
Das bedeutet: Vermeiden Sie unnötige Sozialkontakte und achten Sie auf die AHA-Regeln (Abstand + Hygiene + Alltagsmaske).

 

Öffnungszeiten der Zulassungsstellen

Der erneute Lockdown führt, wie bereits das erste Herunterfahren im Frühjahr, zu einer erneut sehr unübersichtlichen Situation hinsichtlich der Öffnungszeiten der Zulassungsstellen.

Um Ihnen auch diesmal den ganzheitlichen Überblick zu geben, wurde eine neue Übersicht aufgebaut, die wieder regelmäßig mit aktuellen Informationen gefüttert wird. Die täglich aktualisierte Übersicht finden Sie unter diesem Link: https://www2.kroschke.de/info/zulassungsstellen  

 

Die wichtigsten Fragestellungen zu den Themen Arbeitsrecht, Finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten sowie Kurzarbeit beantworten unsere Materialien:


Leitfäden        Allgemeinverfügung        FAQ & Hinweise für Kfz-Betriebe
 
           

Leitfaden Arbeitsrecht (Stand 28.01.2021)

Leitfaden Kurzarbeit (Stand 28.01.2021)

Leitfaden Finanzielle Unterstützungen (28.01.2021)

Leitfaden Betriebsöffnung Kfz-Bereich (11.01.2021)

Auflistung Teststationen NdB (Stand: 27.01.2021)

Auflistung Teststationen CZ (Stand: 27.01.2021)

 

13. Bayerische IfSMV (Stand 05.06.2021)

Liste Geltungsbereich der inzidenzabhängigen Regelungen (Stand 08.03.2021)

DOWNLOAD Amtsblatt Pendler-Verkehr (Stand 15.02.2021)

 


 

 

FAQ Betriebsöffnung (ehem. Positivliste, Stand 06.05.2021)

Auflistung Teststationen NdB (Stand: 27.01.2021)

Auflistung Teststationen CZ (Stand: 27.01.2021)

DOWNLOAD Übersicht Landratsämter Pendlerbescheinigung

 

 
           
Muster-Formulare    Kundenhinweise & Betriebsaushänge    Pressemitteilungen  
           

Muster-Formular Arbeitgeberbestätigung

Vorlage Corona-Dokumentation ZDH

Formular Stundung Sozialversicherungsbeiträge

Musterbescheinigung Beantragung Kinderkrankengeld

Checkliste Öffnung Autohandel

Vorlage Termin-Dokumentation

Vorlage Aushang Terminvereinbarung

 

Kundenhinweis "Wir sind für Sie da!"

Kundenhinweis Hygieneregeln

Kundenhinweis Maskenpflicht 1

Kundenhinweis Maskenpflicht 2

 

 

 

 

 PM "Auslieferung im Lockdown möglich"

Übersicht Öffnungszeiten Zulassungsstellen

 

 

 

 

 

 


Sie haben weitere Fragen?

Frau Pietschmann von der Kfz-Innung Niederbayern hilft Ihnen gerne:

Tel.: 08731 - 37 37 18

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.